Gesundes Zeichnen

Ein „Zine“ vor dem Zusammenfalten … © Malaka Gharib

In einem Blogartikel schreibt die auf Gesundheitsthemen spezialisierte amerikanische Journalistin Malaka Gharib über die positive Wirkung von Kunst auf das Wohlbefinden. Insbesondere Zeichnen wird hier als geradezu therapeutische Maßnahme hervorgehoben. Im vergangenen Jahr hatte ich ja schon über das Big Draw Festival berichtet, dessen Schwerpunkt 2019 das Thema „Zeichnen und mentale Gesundheit“ war. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass einem Zeichnen gut tut. Es hilft dabei, die Gedanken zu sortieren bzw. verhindert ständiges Grübeln über ein Problem. Und kann trotzdem dabei helfen, genau dieses Problem zu lösen. Was mir besonders an Malakas Artikel gefällt, ist ein PDF, das sie zum Download anbietet. Wenn man es auf DIN-A4-Papier ausdruckt und auf eine bestimmte Weise faltet, erhält man ein sogenanntes „Zine“ mit acht Seiten. Malaka fertigt regelmäßig auf ihrem Weg zur Arbeit solche Zines an. In diesem hier geht es darum, wie man sich kreatives Arbeiten zur Gewohnheit macht. Ich kann mich für solche Basteleien total begeistern. Ich habe es schon als Kind geliebt, die Bastelbögen in meinen Lieblingscomics auszuschneiden (das war noch die Zeit, bevor die Teile gestanzt wurden) und zusammenzukleben und so das flache Papier in einen dreidimensionalen Gegenstand zu verwandeln. Im Falle des Zines kommt als zusätzliche Dimension noch die Interaktivität – das Blättern – hinzu. Very cool. Thank you, Malaka Gharib!

… und danach, als 8-seitiges Heft © Malaka Gharib